• Biken in Vinschgau
    Biken in Vinschgau
  • Alexmoling Idm Talradwege 511
  • Alexmoling Idm Talradwege 492
  • Gruener 2019 06 7551
  • Idm07013
  • Idm07079alfi
  • Reschensee

Radfahren Vinschgau: Genussradeln zwischen Reschenpass und Meran

Rennradfahrer auf einer Panoramastraße im Vinschgau

 

Stellen Sie sich vor: Morgens gleiten Sie durch duftende Apfelplantagen, mittags erreichen Sie eine stille Almwiese auf 2.000 Metern, abends genießen Sie Südtiroler Spezialitäten in mediterraner Atmosphäre. Der Vinschgau macht genau das möglich – ein Tal, das sich von den Dreitausendern des Alpenhauptkamms bis zu den Palmen Merans erstreckt. Hier verbindet sich sportliche Freiheit mit echtem Genuss: Auf dem historischen Etschradweg rollen Sie entspannt durch Obstgärten, mit dem E-Mountainbike erobern Sie die Almwelt des Naturparks Texelgruppe, auf anspruchsvollen Rennradstrecken entlang der Via Claudia Augusta testen Sie Ihre Grenzen. Über 300 Sonnentage im Jahr verwandeln den Vinschgau in ein Paradies für alle, die ihren Bike Urlaub sorgfältig planen. Zwischen historischen Dörfern und majestätischen Dreitausendern entfaltet sich ein Radwegenetz für jeden Anspruch – vom entspannten Genussradler bis zum ambitionierten Rennradfahrer. Und das Beste: Sie müssen auf nichts verzichten.

 

Der Vinschgau Radweg: Von Mals bis Meran auf der Via Claudia Augusta

Die Via Claudia Augusta war einst römische Handelsstraße, heute ist sie einer der schönsten Fernradwege Europas. Der Vinschgauer Radweg folgt zwischen Mals und Meran dem Flusslauf der Etsch – sanft abfallend, perfekt für entspannte Tagesetappen mit Zeit für Entdeckungen. Sie passieren Glurns mit seiner vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer, durchqueren endlose Apfelplantagen, die im Frühjahr in zartem Rosa erblühen, erleben den Kontrast zwischen den schroffen Ötztaler Alpen im Norden und der Texelgruppe im Süden. Der Radweg führt weitgehend abseits befahrener Straßen – Sie fahren sicher und ungestört. Von Naturns erreichen Sie Meran in zwei gemütlichen Stunden durch Weinberge und Kastanienhaine, wo der Übergang vom alpinen zum mediterranen Klima spürbar wird. Die hervorragende Infrastruktur mit Bikeshuttles und Bahntransport gibt Ihnen Flexibilität: Fahren Sie einfache Strecken und kehren Sie bequem zurück, ohne Stress.

Radfahrer auf dem Vinschgauer Talradweg durch Apfelplantagen

 

Genussradeln im Vinschgau: Entspannte Touren für jeden Anspruch

Genussradeln bedeutet hier mehr als nur entspanntes Fahren – es ist die Verbindung von Bewegung, Landschaft und kulinarischen Momenten. Neben dem Hauptradweg erschließen zahlreiche Nebenstrecken stille Seitentäler und malerische Dörfer. Die Sonnenterrassen von Naturns, Latsch und Partschins sind ideale Ausgangspunkte für halbtägige Touren durch Obstgärten, vorbei an historischen Bewässerungskanälen zu versteckten Aussichtspunkten.

Besonders reizvoll: Frühjahr zur Apfelblüte oder Herbst, wenn sich die Weinberge färben und die Luft nach reifen Früchten duftet. E-Bikes erweitern Ihre Möglichkeiten erheblich – auch moderat ansteigende Strecken in die sonnigen Seitentäler werden zum entspannten Erlebnis. Verbinden Sie Ihre Touren mit Stopps in Buschenschänken und preisgekrönten Restaurants. Sportliche Aktivität und gastronomischer Genuss verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen. Die gut ausgeschilderten Wege geben Ihnen die Freiheit, spontan zu entscheiden und den Tag nach Lust und Laune zu gestalten.

Genussradeln auf dem Talradweg im Vinschgau

 

E-Mountainbike-Touren im Schnalstal und Naturpark Texelgruppe

Das Schnalstal ist ein lohnendes Revier für E-Mountainbiker, die alpine Almtouren mit technischer Unterstützung suchen. Die elektrische Unterstützung macht Höhenmeter zugänglich, die früher Ausdauernden vorbehalten waren – mehr Energie bleibt für den Genuss der Umgebung. Über Forststraßen erreichen Sie urige Almen, auf denen hausgemachte Südtiroler Spezialitäten serviert werden, zwischen Lärchenwäldern, Almwiesen und Gipfelpanoramen. Unterwegs begegnen Sie mit etwas Glück Steinböcken an steilen Hängen oder hören das Pfeifen der Murmeltiere. Wichtig zu wissen: Das angrenzende Pfossental, das größte Seitental des Schnalstals, liegt vollständig im Naturpark Texelgruppe und ist vor allem ein Wandergebiet.

Mit dem E-Mountainbike lassen sich die unteren Forstwege befahren; weiter hinein und zu den hochalpinen Almhöfen geht es zu Fuß. So entsteht eine ehrliche Mischung aus fahrbaren Almtouren und Wanderzielen für die Tage, an denen Sie das Rad stehen lassen. Wer in Karthaus übernachtet, startet dabei besonders günstig: Die Forststraßen zur Penaud- und Klosteralm zweigen direkt oberhalb des Dorfes ab – die Goldene Rose Karthaus liegt damit praktisch am Ausgangspunkt, ein E-Mountainbike gibt es hier auf Anfrage.

Almtouren mit dem E-MTB

  • Mastaunalm (1.810 m): Über eine Forststraße ab Unser Frau leicht erreichbar (ca. 2,4 km, rund 300 Höhenmeter), ideal auch für Familien und Genuss-E-Biker. Urige Almküche und absolute Stille im weitgehend unberührten Mastauntal.
  • Penaudalm (2.320 m): Aussichtsreiche Tour durch Lärchenwälder oberhalb von Karthaus. Der Anstieg führt über eine steile Forststraße ab Karthaus und ist konditionell fordernd. Traditionelle Almhütte mit regionalen Brettl-Gerichten.
  • Klosteralm: Mit dem Bike über die Forststraße oberhalb von Karthaus erreichbar, abwechslungsreiche Streckenführung, sonnige Einkehr mit Panoramablick.

Darüber hinaus lohnen sich klassische Wanderziele wie die Bergl Alm (2.214 m) und die Lazaunalm oberhalb von Kurzras sowie die Lafetzalm im Mastauntal – diese erreichen Sie zu Fuß auf gut markierten Pfaden, teils durch das geschützte Lagauntal.

E-Mountainbiker auf einer Almforststraße im Schnalstal

 

Bike-freundlichen Aufenthalt buchen

 

Rennradtouren im Vinschgau: Pässe und Panoramastrecken

Der Vinschgau ist ein Traumrevier für ambitionierte Rennradfahrer – legendäre Pässe, endlose Panoramastrecken. Die Region bietet Herausforderungen für jedes Leistungsniveau: vom gemütlichen Training auf der flachen Etschtalstrecke bis zu anspruchsvollen Gipfelfahrten über 2.500 Meter. Reschenpass, Stilfser Joch und Timmelsjoch gehören zu den klassischen Anstiegen, die in keinem Rennrad-Logbuch fehlen dürfen.

Abseits dieser Ikonen finden Sie unzählige Routen mit perfektem Asphalt, geringem Verkehr und atemberaubenden Ausblicken. Die Via Claudia Augusta lässt sich in sportlicher Variante mit zusätzlichen Höhenmetern über Seitentäler und Panoramastraßen bereichern. Besonders reizvoll: Rundtouren durch verschiedene Klimazonen. Morgens starten Sie im noch kühlen Hochvinschgau, mittags bewältigen Sie sonnige Passrampen, nachmittags genießen Sie die mediterrane Atmosphäre rund um Meran. Die außergewöhnlich lange Saison von April bis Oktober und die zuverlässig trockenen Bedingungen machen die Region perfekt für Rennrad-Trainingslager. Nach anspruchsvollen Etappen erwartet Sie wohlverdiente Erholung in komfortabler Umgebung – kulinarische Höhepunkte und regenerative Wellness gehören zum Gesamterlebnis.

Rennradfahrer auf einer Passstraße im Vinschgau

 

Weinstraße und Montiggler Seen: Genussradeln südlich von Meran

Südlich von Meran öffnet sich eine Landschaft, die mehr an die Toskana erinnert als an die Alpen: sanfte Hügel mit Weinreben, Zypressen und Kastanienwälder, durchzogen von genussvollen Radwegen. Die Südtiroler Weinstraße führt durch malerische Weindörfer wie Kaltern, Tramin und Eppan – Orte, in denen Weinkultur seit Jahrhunderten gelebt wird. Sie können entspannte Touren mit Weinverkostungen in renommierten Kellereien verbinden und die besondere Atmosphäre dieser mediterranen Ecke Südtirols genießen.

Die Route zu den Montiggler Seen ist ein Höhepunkt: Die beiden smaragdgrünen Badeseen liegen eingebettet in dichte Mischwälder und bieten im Sommer willkommene Erfrischung nach der Fahrradtour. Der Weg führt durch Obstgärten und Weinberge, vorbei an traditionellen Ansitzen und modernen Kellereien. Die sanften Steigungen sind auch ohne elektrische Unterstützung gut zu bewältigen, doch mit einem E-Bike gewinnen Sie zusätzliche Flexibilität für spontane Abstecher. Besonders stimmungsvoll ist diese Region im Herbst, wenn die Weinlese beginnt und die Törggele-Zeit die Buschenschänken mit Leben füllt. Dann verbindet sich das Radfahren mit der traditionellen Südtiroler Kastanien- und Weinkultur. Aktive Bewegung, kulinarische Entdeckungen und die entspannte Lebensart Südtirols – ein ganzheitliches Genusserlebnis.

Radweg durch Weinberge südlich von Meran

 

Praktische Planung: Radverleih, Bikeshuttle und Bahntransport

Ein gelungener Bike Urlaub in Südtirol beginnt mit durchdachter Planung – und die Region macht es Ihnen leicht durch ihre ausgezeichnete Infrastruktur. Professionelle Verleihstationen bieten hochwertige E-Bikes, Mountainbikes und Rennräder – von komfortablen Touren-E-Bikes bis zu leistungsstarken E-Mountainbikes für anspruchsvolle Trails. Die Räder sind bestens gewartet und werden auf Ihre Körpergröße eingestellt. Viele Hotels bieten E-Bike-Verleih direkt vor Ort oder vermitteln zuverlässige Partner.

Das Bikeshuttle-System im Vinschgau ermöglicht flexible Tourenplanung: Lassen Sie sich zum Reschenpass fahren und rollen Sie gemütlich talwärts, oder kehren Sie nach einer anspruchsvollen Bergtour bequem zum Ausgangspunkt zurück. Die Vinschgaubahn transportiert Fahrräder zwischen Meran und Mals und eröffnet vielfältige Kombinationsmöglichkeiten für Streckentouren. In guten Unterkünften gehört die passende Infrastruktur zum Standard:

  • Sichere Radkeller mit Lademöglichkeiten für E-Bikes
  • Trockenräume für Kleidung
  • Werkzeug für kleinere Reparaturen

Diese durchdachte Infrastruktur nimmt Ihnen die logistischen Sorgen und lässt Sie den Urlaub in vollen Zügen genießen – von der ersten Pedalumdrehung bis zur wohlverdienten Entspannung am Abend. Die Kombination aus professionellem Service, moderner Technik und flexiblen Transportoptionen macht den Vinschgau zu einer der radfahrerfreundlichsten Regionen der Alpen.

 

Radkarte Vinschgau: Die schönsten Strecken im Überblick

Eine detaillierte Vinschgau Radweg Karte ist Ihr unverzichtbarer Begleiter für die Tourenplanung. Die offiziellen Karten verzeichnen nicht nur die Hauptrouten wie die Via Claudia Augusta und den Etschradweg, sondern auch zahlreiche Nebenstrecken, Mountainbike-Trails und Rennradrouten mit präzisen Höhenprofilen. Moderne interaktive Radwegekarten, online verfügbar, bieten zusätzliche Funktionen:

  • Touren filtern nach Schwierigkeitsgrad, Länge und Höhenmetern
  • Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke anzeigen
  • GPX-Daten für Navigationsgeräte herunterladen
  • Eingezeichnete E-Bike-Ladestationen, Reparaturwerkstätten und Bikeshuttle-Haltepunkte

Viele Karten enthalten auch Informationen zu kulturellen Highlights, sodass Sie sportliche Aktivität mit Besichtigungen verbinden können. In spezialisierten Radhotels erhalten Sie nicht nur Kartenmaterial, sondern auch persönliche Empfehlungen für Touren, die zu Ihrem Können und Ihren Vorlieben passen – von geheimen Aussichtspunkten bis zu den besten Einkehradressen abseits der Touristenpfade. Die Verfügbarkeit sowohl analoger als auch digitaler Formate ermöglicht es Ihnen, unabhängig von Akkustand und Netzabdeckung sicher zu navigieren.

 

Ihr Radurlaub im Vinschgau: E-Bike-Verleih und geführte Touren

Wer sportliche Aktivität und gehobenen Komfort verbinden möchte, findet im Schnalstal mit der Goldenen Rose Karthaus einen besonderen Ausgangspunkt. Das Boutique Hotel, Member of Small Luxury Hotels of the World und mit einem MICHELIN Key 2025 ausgezeichnet, liegt mitten im stillen Bergdorf Karthaus – von hier erreichen Sie die Almforststraßen des Schnalstals direkt und das Vinschgauer Radwegnetz mit kurzem Transfer. Ein E-Mountainbike gibt es auf Anfrage, das Rad findet im sicheren Radkeller Platz, und geführte Touren lassen sich über das Team organisieren. Was die Goldene Rose von einem reinen Bikehotel unterscheidet, ist das, was nach der Tour kommt: regionale, saisonale Kulinarik im engen Dialog mit den Lieferanten der Region, ein Wellnessbereich mit dem Karthauser Bad zur Regeneration und die tiefe Ruhe einer archaischen Bergwelt zwischen Lärchenwäldern und Gletschern. Aktivurlaub mit Erholungsanspruch – sportliche Stunden auf dem Rad, gerahmt von Genuss und Stille.

Reschensee mit versunkenem Kirchturm im Vinschgau

 

Bike-freundlichen Aufenthalt buchen

 

Häufig gestellte Fragen

 

Welche sind die schönsten Radstrecken im Vinschgau für Genussradler?

Für Genussradler bietet der Vinschgau herrliche, überwiegend flache bis leicht abfallende Strecken entlang des Vinschgauer Radwegs. Besonders reizvoll ist die Etappe von Mals über Glurns nach Naturns – Sie radeln durch malerische Dörfer, vorbei an historischen Burgen und durch Apfelplantagen. Die Route von Naturns nach Meran führt Sie durch das sich öffnende Tal mit mediterranem Flair. Für einen entspannten Halbtagesausflug empfiehlt sich die Runde um den Reschensee mit Blick auf den berühmten versunkenen Kirchturm. Die Waalwege, historische Bewässerungskanäle mit begleitenden Pfaden, bieten zudem naturnahe Alternativen mit sanften Steigungen und authentischen Einblicken in die Südtiroler Kulturlandschaft.

Wie anspruchsvoll ist der Vinschgauer Radweg von Mals bis Meran und welche Etappen sind empfehlenswert?

Der Vinschgauer Radweg von Mals bis Meran erstreckt sich über etwa 80 Kilometer und ist technisch wenig anspruchsvoll, da er größtenteils dem natürlichen Gefälle der Etsch folgt. Mit rund 700 Höhenmetern bergab – von Mals auf gut 1.000 Metern hinunter nach Meran auf rund 325 Metern – ist die Strecke ideal für Radfahrer mit mittlerer Kondition. Empfehlenswert ist die Aufteilung in zwei Etappen: Mals–Naturns (ca. 45 km) mit Übernachtung in einem der ausgezeichneten Hotels der Region, gefolgt von Naturns–Meran (ca. 35 km). Die erste Etappe führt Sie durch das ursprüngliche Obervinschgau mit seinen romanischen Kirchen und der mittelalterlichen Stadt Glurns. Die zweite Etappe begeistert mit zunehmend mediterraner Vegetation und dem prächtigen Finale in der Kurstadt Meran. Der gut ausgebaute, asphaltierte Radweg ermöglicht entspanntes Fahren mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten in traditionellen Gasthöfen.

Welche E-Mountainbike-Touren im Schnalstal sind für ambitionierte Radfahrer geeignet?

Für konditionsstarke E-Mountainbiker bietet das Schnalstal fordernde Almtouren über teils sehr steile Forststraßen. Der Anstieg von Karthaus zur Penaudalm (2.320 m) verlangt Ausdauer und Beinkraft und belohnt mit weiten Ausblicken über Lärchenwälder. Wer technisch versiert ist, findet im Schnalstal auch alpine Übergänge wie das Mastaunjoch oberhalb des Mastauntals – hier wird das letzte, steile Stück bis zur Scharte allerdings meist geschoben oder das Rad getragen, es handelt sich um echtes Hochgebirgsgelände. Wichtig: Die hochalpinen Schutzhütten der Umgebung, etwa die Similaunhütte am Niederjoch (3.019 m) oder die Stettiner Hütte am Eisjöchl, sind keine E-MTB-, sondern Bergwander- und Hochtourenziele, die zu Fuß erreicht werden – die Similaunhütte beispielsweise über einen rund vierstündigen Zustieg ab Vernagt. Für anspruchsvolle Touren empfiehlt sich ein leistungsstarkes E-Mountainbike mit ausreichender Akkukapazität sowie gute Tritt- und Fahrsicherheit. Geführte Touren mit ortskundigen Guides sind über spezialisierte Bike-Hotels buchbar.

Welche Almen rund um das Schnalstal kann man mit dem E-Mountainbike erreichen und wie sind die Schwierigkeitsgrade?

Das Schnalstal bietet mehrere mit dem E-Mountainbike erreichbare Almen über gut befahrbare Forststraßen. Am leichtesten ist die Mastaunalm (1.810 m), die ab Unser Frau über rund 2,4 Kilometer und etwa 300 Höhenmeter erreichbar ist – ideal auch für Familien und Genuss-E-Biker, mit uriger Almküche im stillen Mastauntal. Anspruchsvoller ist der steile Anstieg von Karthaus zur Penaudalm (2.320 m), der gute Kondition erfordert. Auch die Klosteralm oberhalb von Karthaus lässt sich mit dem Bike über die Forststraße erreichen. Das angrenzende Pfossental ist dagegen ein Wandergebiet im Naturpark Texelgruppe: Mit dem E-Bike sind nur die unteren Forstwege fahrbar, die hochalpinen Almhöfe wie der Eishof (2.071 m) erreichen Sie zu Fuß über den Almerlebnisweg. Klassische Wanderziele wie die Bergl Alm (2.214 m) oder die Lazaunalm oberhalb von Kurzras runden das Angebot für radfreie Tage ab. Für eine individuelle, an Ihr Können angepasste Tourenplanung empfiehlt sich die Beratung durch ein ortskundiges Bike-Hotel oder den Tourismusverein Schnals.

Welche Rennradtouren entlang der Via Claudia Augusta im Vinschgau bieten sich für trainierte Rennradfahrer an?

Die Via Claudia Augusta durch den Vinschgau bietet trainierten Rennradfahrern anspruchsvolle Etappen mit historischem Flair. Die klassische Route vom Reschenpass nach Meran (ca. 90 km) folgt der antiken Römerstraße mit moderatem Gefälle und ermöglicht zügiges, genussvolles Fahren. Für sportliche Herausforderungen empfiehlt sich die Jaufenpass-Runde: von Naturns über den Jaufenpass (2.094 m) mit rund 1.400 Höhenmetern nach St. Leonhard und zurück über das Passeiertal – eine anspruchsvolle Tagestour von etwa 85 Kilometern. Die Stilfserjoch-Etappe von Prad über Trafoi zum Stilfserjoch (2.757 m) gilt als eine der legendärsten Rennradstrecken der Alpen mit 48 Kehren und rund 1.800 Höhenmetern. Für Mehrtagestouren bietet sich die Kombination Via Claudia Augusta mit Abstecher über Timmelsjoch oder Brenner an. Die hervorragende Straßenqualität, moderate Verkehrsbelastung und das dichte Netz an rennradfreundlichen Unterkünften machen den Vinschgau zu einem Premium-Revier.

Wie verläuft die Radtour auf der Südtiroler Weinstraße von Naturns bis zu den Montiggler Seen?

Die Radtour auf der Südtiroler Weinstraße von Naturns bis zu den Montiggler Seen erstreckt sich über etwa 55 Kilometer und führt Sie durch eine der reizvollsten Kulturlandschaften Südtirols. Von Naturns radeln Sie zunächst nach Meran, wo sich ein Aufenthalt in der eleganten Kurstadt lohnt. Die Route führt weiter durch das Etschtal nach Bozen, vorbei an Weinbergen, Apfelplantagen und malerischen Weindörfern wie Terlan und Eppan. Ab Bozen folgen Sie der ausgeschilderten Weinstraße südwärts durch sanft gewelltes Terrain zu den Montiggler Seen – zwei idyllische Badeseen eingebettet in Weinberge und Laubwälder. Die Tour ist technisch einfach, größtenteils auf asphaltierten Radwegen, und eignet sich hervorragend für Genussradler. Planen Sie Stopps in renommierten Weingütern ein, wo Sie edle Vernatsch-, Lagrein- und Weißburgunder-Weine verkosten können. Die Kombination aus Radfahren, Weinkultur und mediterranem Ambiente macht diese Route zu einem besonderen Erlebnis.

Wo befinden sich E-Bike-Verleihstationen im Vinschgau und welche Qualität haben die Leihräder?

Im Vinschgau finden Sie ein dichtes Netz professioneller E-Bike-Verleihstationen mit hochwertigen Rädern. Zentrale Stationen befinden sich in Orten wie Mals, Glurns, Schlanders, Naturns und Meran sowie an Bahnhöfen entlang der Vinschgaubahn. Viele spezialisierte Bike-Hotels und Premium-Unterkünfte bieten ihren Gästen hauseigene E-Bike-Flotten oder vermitteln zuverlässige Partner. Die Leihräder entsprechen in der Regel gehobenen Standards: aktuelle Modelle renommierter Marken mit leistungsstarken Mittelmotoren, hydraulischen Scheibenbremsen und hochwertiger Ausstattung. E-Mountainbikes verfügen über vollwertige Federungen und sind für alpine Touren ausgelegt, Trekking-E-Bikes bieten Komfort für längere Strecken. Zur Ausstattung gehören üblicherweise Helm, Schloss, Kartenmaterial und Pannenset. Viele Verleihstationen bieten flexible Rückgabemöglichkeiten an verschiedenen Standorten. Eine Reservierung in der Hauptsaison ist empfehlenswert; die genauen Tarife erfragen Sie am besten direkt bei der Station oder Ihrem Hotel.

Gibt es Bikeshuttle-Services im Vinschgau für E-Mountainbiker und wie funktioniert die Buchung?

Der Vinschgau verfügt über Bikeshuttle-Services, die auf die Bedürfnisse von Mountainbikern und E-Mountainbikern ausgerichtet sind. Mehrere Anbieter operieren in der Region und bringen Sie mit Transportern zu den Ausgangspunkten von Touren in den Seitentälern und zu den Pässen. Die Shuttles sind mit speziellen Fahrradträgern ausgestattet und transportieren auch E-Bikes sicher. Die Buchung erfolgt unkompliziert online über die Websites der Anbieter oder telefonisch, oft auch kurzfristig. Viele Bike-Hotels arbeiten mit festen Shuttle-Partnern zusammen und organisieren den Transfer für ihre Gäste. Die Services umfassen sowohl Einzeltransfers als auch organisierte Gruppentouren mit Guide. Besonders praktisch sind flexible Abholzeiten, sodass Sie Ihre Tour individuell gestalten können. In der Hochsaison empfiehlt sich eine Reservierung einige Tage im Voraus.

Wie kann man Fahrräder in der Bahn im Vinschgau transportieren und welche Strecken sind möglich?

Die Vinschgaubahn bietet einen komfortablen Fahrradtransport und ist ideal für Radtouren mit flexibler Streckenplanung. Die Regionalbahn verkehrt zwischen Meran und Mals mit zahlreichen Haltestellen in allen wichtigen Orten des Vinschgaus. In den Zügen stehen Mehrzweckabteile mit Stellplätzen für Fahrräder zur Verfügung – auch E-Bikes und E-Mountainbikes können transportiert werden. Für die Fahrradmitnahme benötigen Sie zusätzlich zum regulären Ticket eine Fahrradkarte, die Sie am Automaten oder in der Südtirol-App erwerben können. Die Züge verkehren in dichtem Takt, in der Hauptsaison häufiger. Diese Flexibilität ermöglicht attraktive Tourenkonzepte: Sie können beispielsweise mit der Bahn talaufwärts fahren und gemütlich nach Meran rollen, oder Teilstrecken überbrücken. Auch für Rennradfahrer ist die Bahn praktisch, um nach anspruchsvollen Passfahrten bequem zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Beachten Sie, dass in Stoßzeiten die Fahrradplätze begrenzt sein können.